08 August 2009

Time to say good-bye!


Auch wenn ich bereis seit mehr als einem Monat wieder zuhause in Deutschland bin, möchte ich euch allen doch nicht die letzten Wochen meines Englandaufenthalts vorenthalten und mich außerdem auch noch von allen, die diesen Blog verfolgt haben, verabschieden.

1.) Gemeinschaftstag in Aylesford

An einem schönen Junitag unternahmen wir einen unsrer gemeinschaftsfördernder Ausflüge. Dieses mal ging's in ein traditionsreiches Kloster nach Aylesford. Dort haben wir aber nicht nur gebetet, sondern vor allem auch viel Zeit miteinader verbracht. Lustig war's zum Beispiel beim Kicken mit Father Nino, Nick und Greg.


2.) Tag der offenen Tür beim Tier-Sanatorium nebenan

M
it Iraida hab ich außerdem unseren "Nachbarn" einen kleinen Besuch abgestattet, die eine grosse Pflegestation für kranke, alte, bedürftige Tiere haben. Hauptsächlich Pferde, Pony's, Ziegen, Kühe, aber auch ein paar andere. Normalerweise ist der Zutritt zum Hof leider verboten. Die Bilder dazu findet ihr (wie zu den andern Überschriften auch, wie immer) in einer der beiden letzten Diashows.

3.) Good-bye Fahter Nino

Leider hiess es bereits Ende Juni Abschied nehmen von Priester ("Father") Nino, der mir ein guter Freund geworden ist. Er ist für knapp 3 Monae zurück nach Australien um die Weichen zu stellen für weitere 2 Jahre England. Im asiatischen "all-you-can-eat"-Restaurant "IZUMI" haben wir versucht uns den Abschied zu versüssen. Mit Erfolg, wie man sieht!
Von links auf dem Bild: Moni, Fahter Nino, Elias und Ich.
4.) Abschied der Freiwilligen: Letztes mal in London
Um uns freiwilligen Helfern einen Einblick in Leben und Vision der Sion Gemeinschaft zu ermöglichen wurden wir von Jools mit immer interessanten Kompaktseminaren unterstützt. Als Abschluss unserer gemeinsamen Freiwilligenzeit war Jools mit Moni, Elias, mir und Schwester Christina (neue Kurzzeitfreiwillige aus der Slowakei) nochmal in London. Diesmal gab es den St. Pauls-Dom, das Tate-Modern-Kunstmuseum, sowie Westminster Cathedral und Leister Square zu bestaunen. Das krönende Abendessen haben wir in Chinatown genossen.


5.) Die grosse Abschiedsfeier
Um mich nach 6 tollen Monaten gebührend zu verabschieden, wollte ich es mir nicht nehmen lassen die Engländer (und alle anderen zahlreich versammelten Nationalitäten) in den Genuss ECHTER schwäbischer Kässpätzle kommen zu lassen. Mit de eigens dafür importierten Spätzleshobel und einer gehörigen Portion Muskelschmalz ging's dann auch ans Werk. Das Ergebnis war, zwar (zugegeben) nicht ganz so perfekt wie bei Mama, aber für mein "erstes mal alleine" doch sehr gelungen.
Abends gab's dann noch eine Abschiedsfeier bei der ich mit Lob, Dank und besten Wünschen förmlich überschüttet wurde. Es war sehr schön nochmal alle versammelt zu sehen und gemeinsam zu feiern. Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen auch die Engländer in die hohe Kunst des "Cockroach-Pokerns" einzuführen (siehe Bild).

6.) Abschied Haus-Team

Auch unser Haus -Team, dass sich um das Wohlbefinden unserer Gäste und Bewohner gekümmert hat, verabschiedete mich aus ihren Reihen. Es bestand, außer uns 4 freiwilligen (Elias, Moni, Schwester Christina und mir) noch aus Gill, unserer Chefin, (hier rechst im Bild) Father Nino und Iraida (beide nicht mit dabei). Doch dafür hat uns noch unsere fleißige "Sekretärin" bzw. Administratorin Aga (zweite von rechts) zu meiner Lieblingseisdiele in Brentwood begleitet -dem Cafe "Rossi".

TIME TO SAY GOOD-BYE
Tja, und dann war es leider soweit: Zeit zum Kofferpacken und Abreisen :-( Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging's dann am 7. Juli früh morgens zurück nach Deutschland.
Welcome home!
Glücklicherweise blieb mir zuhause gar nicht viel Zeit zum Trübsal blasen. Gleich am folgenden Wochenende durft ich beim Vorbereitunstreffen unsres Sommercamps 1000 Freunde wiedersehn, was mir die Aklimatisierung natürlich sehr leicht gemacht hat. Ein paar haben mich sogar noch zu Hause besucht. Dort konnte ich mein neu gewonnenes "Insiderwissen" beim "Sotland Yard -Spiel" gleich mal anwenden. Tja Mister X entwischt mir nicht mehr so schnell! (für alle, die das Spiel nicht kennen: 1. Ihr habt bisher was versäumt: Echt witziges Spiel! 2. Das Spielbrett ist der Stadtplan Londons -und den kenn ich ja nun wirklich wie meine Westentasche ;-)

Last but not least...
...möchte ich mich bei allen für's mitlesen bedanken, egal ob's sporadisch oder regelmäsiß war. Schön, dass du an mich gedacht hast! Ich hoffe du hast einen wenigstens einen kleinen Geschmack von dem bekommen, was ich so alles erlebt hab und ich würd mich freun dich bald mal wieder zu sehen und zu hören wie's DIR so geht.
Euch allen Gottes Segen! Bis bald!
Liebe Grüsse

euer
Johannes


P.S. Diesmal gibt's gleich 2 Diashows "Abschied aus England" und "London, Klappe die Letzte"

10 Juni 2009

Tobi in England

So lieber Blogleser,
heute ist es endlich wieder mal soweit: Update-Zeit! Ich weiß es ist schon wieder ne Weile her seit dem letzten mal doch nach einer relativ ruhigen Zeit hab ich inzwischen auch wieder einiges zu berichten!

1.) London, London immer wieder London
Dieses mal war ich mit Father Nino (unserem hauseigenen Priester aus Australien -ihr seht ihn hier unten:-) bei Harrods, dem berühmten Edel-Kaufhaus von Lady Dianas Liebhaber Al-Fayete (wie auch immer der Gute sich schreibt). Kurz davor waren wir noch Augenzeuge wie Manchester United den Meistertitel errungen hat - in nem schönen Pub am Fernseher natürlich!

Die Bilder dazu findet ihr in der Diashow "Mai"





2.) Tobi in England

Etwas Besonderes war dann natürlich der Besuch von meinem Bruder Tobi. Wir hatten eine geschlagene Woche Zeit und die haben wir sehr genossen. Die meiste Zeit haben wir hier bei Sion Community genutzt um uns zu erholen, uns ein wenig auszutoben oder Brentwood unsicher zu machen. Ein Ausflug nach London durfte natürlich nicht fehlen. Und dreimal dürft ihr raten wie Sightseeing bei Gayers Jungs ausgesehen hat.
Genau. Mal wieder Fussball. Aus Recherchegründen (Tobi muss schließlich ne Präsentaton in Englisch über Chelsea machen) haben wir das Stadion von Chelsea, die sogenannte "Stamford Bridge" mal genauer besichtigt. Ist echt lustig sich die Spielerkabinen, den Pressekonferenz und den Rasen mal aus nächster Nähe anzuschauen, sowie einige Anekdoten rund um den Verein zu hören. Z.B. haben wir erstaunt festgestellt, dass die Kabine des Auswärtsteams sich eklatant von Chelseas Luxus-Spielerkabinen unterscheidet. Während Michael Ballack mit seinem FC Chelsea einen komfortablen Spind, jede Menge Platz, extra Getränke und Duschuntensilien, sowie modernste Videoausstattung geniesst(siehe rechte Bilder), ist die Gästekabinen(linkes Bild) von einer unsrer normalen Turnhallenumkleiden nicht zu unterscheiden. Wie uns berichtet wurde sollen sogar die Rohre mit den ganzen Lüftungs- und Gastronomie"düften" direkt über die Gästekabine verlaufen, wodurch es manchmal "leider" nicht zu vermeiden sei, dass es etwas stinkt. Na ja. So richtig Fairplay ist das wohl auch nicht.
Abe es muss wohl sogar mal schlimmer gewesen sein -nur waren die Auswärtsteams dadurch angeblich immer so gereizt, dass ihre Leistung auf dem Fussballplatz sich erheblich verbessert hat. Ein gewisser Mulimilliardär, der den Verein vor ein paar Jahren aufegekauft hat, hat daraufhin wohl beschlossen den Komfort der Gästekabinen zumindest etwas anzuheben.
Hier ein paar Auszüge davon.


Danach konnten wir dann noch einen Blick auf den Buckhingham Palace werfen (siehe Bild oben) und ein paar Sonnenstrahlen im St. James Park genießen.


Ein weiterer Höhepunkt war der Freizeitpark "World of Adventure" in Chessington. Bei herrlichem Wetter konnten wir die verschiedenen Attraktionen wirklich genießen. Na ja,...die meisten ;-)
Das coole war, dass der Freizeitpark nicht nur die üblichen Achterbahnen hatte, sondern auch noch einen kleinen Zoo und ein kleines Sealife-Center. Da die Engländer zum Glück keine Ferien mehr hatten war auch gar nicht viel los. Erwähnenswert wäre zum einen noch Spongebob, Tobis neuer Gefährte, den er sich bei einem der Stände buchstäblich "geangelt" hat und zum andern unsre eher negativen Erfahrungen mit Schiffschaukeln und Kettenkarussell. Leider ging unser Plan ("Au kuck mal- Kettenkarussell, da können wir uns bisl erholen!") nicht ganz auf. Den kleinen Kiddies schien es zwar nicht soviel auszumachen, aber vielleicht sind die das ganze auf-und-ab und dreh-dich-rum noch besser gewohnt. Oder es lag noch an den Nachwirkungen der Schiffschaukel, die uns etwas gezeichnet hat... wer weiss. Jedenfalls hatten wir danach eindeutig genug und haben uns lieber den lieben Löwen und anderem Getier gewidmet. Ein wirklich herrlicher Tag! Wie immer gibt's Bilder dazu in der entsprechenden Diashow "Tobi in England" -viel Spass!


3. Katholische Wunder Rally
Ein wirklich einmaliges Erlebnis war auch mein Besuch einer etwas anderen Konferenz. Sie trug den Titel "Catholic Miracle Rally" und im Mittelpunkt stand die heilende Kraft unseres allmächtigen Gottes. Das unfassbare an dieser Konferenz war, dass nicht nur über Wunder und Gottes Grösse geredet wurde, sondern dass Leute tatsächlich GEHEILT wurden.
Und das massenhaft!
Unter den Geheilten waren Leute die vorher Krebs hatten, nicht richtig sehen oder hören konnten, einige Lahme konnten wieder gehen...und, und, und. Einer der Hauptredener war Damian Stayne, von dem ich schon viel gehört hatte. Es war echt genial ihn selber mal zu sehen und so etwas mal selbst mitzuerleben. Vor allem weil nicht nur von vorne gepredigt wurde, sondern auch wegen der intensiven Gebets- und Lobpreiszeiten und der Möglichkeit selbst für die Kranken Leute um einen rum zu beten und viele davon geheilt zu sehen. Für mich war das eine sehr ermutigende Erfahrung und beweisst einmal mehr wie nah und real unser Gott ist, den die Bibel verkündet!
Auch hierzu sind ein paar (allerdings wenige) Bilder in der Diashow "Mai"

4. Das Ende rückt näher
Mittlerweile sind es nur noch knapp 4 Wochen bis meine Zeit in England auch schon abgelaufen ist. So langsam schiele ich daher schon etwas nach vorne und versuche einige Dinge zu klären. Was mittlerweile fest steht ist, dass ich mein Studium in München fortsetzen werde. Bin im Moment noch daran die Formalitäten zu klären, aber so langsam freu ich mich auch schon auf das was kommt. Vor allem natürlich auf eine gewisse Afrikamissionarin, die ich Ende Juli zurückerwarte.

Soviel für dieses mal. Wie immer gilt: Ein kleines Lebenszeichen von dir würde mir eine grosse Freude machen!
Wünsche euch allen einen sommerlichen und gesegneten Juni!
Liebe Grüsse von der zur Zeit ebenfalls oft sommerlichen Insel
euer
Johannes

14 Mai 2009

Ein Traum wird wahr

Ohne es wirklich wahrzunehmen ziehn die Tage nach und nach ins Land und inzwischen bin ich metaphorisch gesehen bereits im Herbst meines Englandaufenthalts angekommen. Mein Abschied am 7. Juli ist zumindest in nicht mehr allzu ferne Ferne gerückt.
Aber Gott sei Dank bin ich ja vorerst noch hier und wie immer gibts es nach ein paar Wochen einiges zu berichten.

Ein Traum wird wahr
Irgendwie ist es mir trotz aller Unwahrscheinlichlichkeit gelungen mir Tickets für ein FUSSBALLSPIEL vom FC Chelsea zu ergattern. Zugegebenermassen war das mit ein Grund mich für England statt für Irland zu entscheiden: Premierleaguefussball! O.k., alle Fussballmuffel dürfen kurz Kopfschüttelnd auf mein vor-Begeisterung strotzendes-Foto blicken und beim nächsten Abschnitt weiterlesen ;-)
Obwohl London mindestens 5,6 oder mehr Fussbalclubs in der Premierleague hat ist
es trotzdem verflixt schwer irgendwie an ein Ticket zu kommen. Grund: die Tickets sind so begehrt
, dass sie in der Regel erstmal nur an CLUBMITGLIEDER verkauft werden. Sind 2 Wochen vor dem Spiel noch Tickets übrig , gehen die in den freien Verkauf. Besonders bei den beiden renomiertseten Clubs (Arsenal und Chelsea) ist das so gut wie nie der Fall.
Doch:
eines glücklichen Tages, als ich in bester kindlich-naiver-immerhoffnungsvollen Christennatur im Inter
net mal wieder auf der Chelseahomepage vorbeisurfte...
kurz und gut: ICh hab tatsächlich 3 Tickets ergattert. Über den Preis wollen wir jetzt mal nicht sprechen. Um mich nicht für völlig verrückt zu halten nehmt ihr jetzt einfach mal an es sei ein Schnäppchen gewesen.

Entsprechend hab ich das Spiel dann natürlich genossen. Nun zugegeben: der Torjubel viel leider etwas mickrig aus, aber bei einem 0:0 ist das ja auch kein Wunder. Ja, ja lach nur! Es war trotzdem ein unvergessliches Ereignis unsern Michi mal live bei der Arbeit zuzusehn und das Stadion mit eignen Augen zu sehn. Von der Atmosphäre wars zwar super, allerdings war ich von der Stimmung ein bißchen enttäuscht und der gute Ruf der dem englischen Publikum vorauseilt wurde in diser Hinsicht leider überhaupt nicht bestätigt. Da ist die Stimmung in der Freiburger Nordkurve um längen besser! Aber vermutlich liegt das an den vielen Snobs die sich zu fein sind ihren gepolsterten Hintern aus den ach-so-bequemen 42.000 Sitzen zu erheben. Na ja. Mein Freund Nick und sein Vater hatten jeden Falls viel Spass! Chelsea hat übrigens gegen Everton gespielt - die beiden spielen in 2 Wochen auch im englischen Pokalfinale gegeneinander :da wird's sicher kein Unentschieden geben! Somit hab ich wenn ich zurückflieg definitiv den amtierenden englischen Pokalsieger live gesehen :-)


London Hyde Park

Außerdem konnt ich dem (imaginären) Buch meiner Londonerfahrungen ein weiteres spannendes Kapitel hinzufügen:
Inhalt ist
1. Der Besuch des berühmten Hyde Parks
(ja so langsam hab ich die ganze Karte des "Scotland Yard"-Spiels abgeklappert ;-)
und 2. ein Hillsong Gottesdienst (für alle die das nicht kenen erläuter ich das gleich noch).
Doch hier erstmal ein paar optische Leckerbissen:


Erwähnenswert ist vielleicht noch die "Predigermeile". Dort kann wirklich jeder zu jedem x-beliebigen Thema predigen und sein Glück als Prophet versuchen. Hat leider nicht genug Zeit um mal ne Weile richtig zuzuhören, aber was man so im Vorbeilaufen mitnimmt ist sehr lustig! Also falls ihr mal da vorbeikommt, schaut auf jeden Fall da vorbei!



Hillso
ng London


Hillsong ist eigentlich nix anderes als eine Freikirche. Das besondere daran ist, dass diese Kirche nicht in einem alten Sakralbau ihren Gottesdienst (auf englisch "Service")abhält, sondern in einem modernen Theater, wo sonst Musicals aufgeführt werden (u.a. WE will Rock You). Der "Gottesdienst" läuft auch etwas anders als eine katholische Messe. Ein Hauptbestandteil ist der Lobpreis. Dafür ist Hillsong auch international bekannt (allen, die mit der Charismatischen Erneuerung etwas vertraut sind kennen ihre Lieder 100%ig). Der ganze "Service" ist sehr auf Junge Leute zugeschnitten und erinert sehr an ein Popkonzert bzw. ein Lobpreiskonzert (ohne die ruhigeren Teile;-). Dann gibt's ein paar ziemlich lange Predigtteileund noch mehr Lieder. War eigentlich ganz cool mal erlebt zu haben, aber um ehrlich zu seinbin ich doch sehr froh um meinen katholischen Gottesdienst. So fetzig die Lieder sind: so richtig besinnlich sind sie nicht und bei allem Lobpreis und Gott feiern brauch ich auch bisl Besinnung und Ruhe (und die Predigt ging mal gute 45min. und hat sich ziemlich gezogen ...). War trotzdem auch irgendwie beeindruckend -vor allem die Gastfreundschaft und der technische Aufwand und die moderne Organisation.



Und sonst so?
Danke, gut. :-)
Ansonsten geht alles mehr oder weniger seinen gewohnten Gang. ich putze, wasche,..ach das hab ich letztes mal alles auch schon erzählt??! Na gut. Auf jeden Fall: das mach ich immer noch.
Interessant war auch ein zweitägiges Seminar für Freiwillige die mit Sion Community in den Pfarreien auf Mission gehen. Ich durfte mich einklincken (war ganz praktisch, da es in unserm Haus statfand und ich nur aus meinem Zimmer raus und die Treppe runter in den Vortragssaal stapfen musste;-) Dadurch hab ich jetzt etwas mehr Durchblick worauf es bei so einer Mission ankommt. Ist ein echt interessantes Konzept: die Pfarreien buchen Sion Community für zwei Wochen und die schicken dann zwei Missionsteams. 1 Woche macht das erste Team die sogennante Besuchswoche: dabei besucht das Missionsteam in 2ergrüppchen (das Team wrd von Freiwilligen aus der Pfarrei verstärkt) möglichst viele Haushalte der Pfarrei und lädt diese a) zur "Feierwoche" der 2. Missionswoche ein und b) kommt mit den Leuten (sofern diese das wollen) über grundlegende Fragen des persönlichen Glauben ins Gespräch.
Die 2 Woche besteht hauptsächlich aus Abendveranstaltungen, die alle um das Thema der Woche kreisen und die den persönlichen Glauben und den Glauben der ganze n Gemiende betreffen. Inhalte könne nz.B. sein ein "Versöhnungsabend" mit Beichte, eine Messe, die ins Thema eingebetet ist mit kreativen Predigtelementen, Lobpreis mit Band, und und und.
Nur mal so als grobüberblick;-)
Im Übrigen denke ich habe ich den Zweck meines Aufenthalts hier auch erreicht. Mein Englisch kommt mir wesentlich leichter über die Lippen und auch geistlich fühle ich mich wesentlich erfrischter und voller neuer geistlicher Energie. Die Krönung erhoffe ich mir noch vom kommenden Pfingsten - aber auch jetzt bet ich schon voller Glauben für einen unsrer Mitarbeiter um Heilung, damit er die Knie OP nicht antreten muss. Ich hoffe ich kann euch nächstes mal frohe Kunde bringen ;-)
Für den Moment bin ich noch mitten im Strudel von unserm Gästehaus, das diesen Monat Hochbetrieb hat (also Rezession ist bei uns kein Thema). Ende des Monats wirds dann wieder besonders interessant wenn die Gemeinschaft für ein Wochenende zum Gemeinschaftstreffen zusammenkommt und wenn mein Bruder Tobi mich für ne Woche besuchen kommt.
Außerdem bin ich auch langsam dabei die Weichen für einen Studienortswechsel zu stellen. Aller Wahrscheinlichkeit nach werd ich ab Oktober mein Studium in München fortsetzen. Man darf gespannt sein wie's da dann weitergeht...

So. das soll's für dieses mal gewesen sein.
Vielen Dank allen, die mir auf meine letzte Mail geantwortet haben (oder sich auch so schon gemeldet hatten) - ich hab mich sehr gefreut!
Liebe Grüsse an euch alle
(besonders natürlich nach Afrika, wo meine bessere Hälfte wohl irgendwo im Jungle untergetaucht ist - leider sind die Buschtrommeln von der Akkustik her nicht so berauschend und daher warte ich gebannt auf weitere Lebenszeichen ;-)

euer

Johannes
P.S. Die Diashow ist wie immer einen Blick wert

25 April 2009

Gayers in England





Wo ein Aas ist da sammeln sich die Geier. Bei uns war das dieses mal genau andersrum und die Gayers habe sich versammelt wo sonst KEIN Aas war- bei Sioncommunity in Brentwood. Der Rest der Gemeinschaft war nämlich fast geschlossen auf einer grossen Konferenz und so konnte die deutsche Invasion in aller Ruhe von statten gehen. Von Dienstag bis Sonntag waren dann Mama, Papa und Tobi bei mir zu Besuch.






Gemeinsam haben wir Brentwood unter die Lupe genommen und unser bestes gegeben die lokale Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Neben diversen Cafes, Geschäften und Restaurants haben wir aber auch die Kirche mit einem Besuch beehrt und uns an unseren importierten deutschen köstlichkeiten erfreut (Franz Zeugner und seinem 5 Kilo-Wurstpacket sei Dank!).

Auch London
durfte auf unserem Reiseplan natürlich nicht fehlen. Dank des beherzten Einsatzes der bärtigen Männlichkeit gibt es wieder viele tolle Bilder zu bewundern (auch wenn manch anderer Reiseteilnehmer seine Geduld, durch die Hartnäckigkeit und Perfektionslust der Bildkünstler, auf eine schwere Probe gestellt sah).
Das typisch e
nglische Wetter konnte unsre Freude dabei ebensowenig verderben wie die gelegentlichen Unmutsbekundungen der lauffaulen Jugend von heute ("Hooo....I will etzt nemme laufa!"). Denn die Mühe war es uns ja schließlich wert. Wie die Fotos beweisen haben wir alle die Sehenswürdigkeiten sichtlich genossen. Alle ;-)


Ein Höhepunkt war nach einem langen Spaziergang an der Themse am ersten Tag vor allem unser Besuch im Wachsfigurenkabinet von Madame Tussauds. Davon ließen wir uns auch von keiner noch so langen Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa-
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa-
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange abhalten. Nach ungefähr 3h Wartezeit sind wir dann auch tatsächlich mal reingekommen. Und immerhin war's dann auch so lustig, dass sich der ganze Aufwand auch gelohnt hat.



Alles in allem wirklich eine super Zeit! Danke für den Besuch und die super Zeit!
Hier noch ein paar Schmankerl, mehr gibt's wie immer in der Diashow!